Die Verlässlichkeit eines informationstechnischen Systems (IT-Systems) ist ein Bewertungsmaßstab, den insbesondere die Benutzer und Betreiber an dieses System anlegen. Verlässlichkeit umfasst ein Bündel von Systemeigenschaften, die über die klassischen Sicherheitsanfordrungen der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit hinausgehen. Ein umfassendes Kriterium ist die Verantwortbarkeit der Nutzung eines IT-Systems unter Aspekten wie z.B. der Wahrung von Persönlichkeitsrechten, sicherheitstechnischen Anforderungen oder der Realisierung von Unternehmenszielen.

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Zusammensetzung

Mitglied der Fachgruppe "Verlässliche IT-Systeme" (FG 2.0.2, früher FG 2.5.3) sind alle Mitglieder der Gesellschaft für Informatik, die ihre Zugehörigkeit zur Fachgruppe gegenüber der GI-Geschäftsstelle schriftlich erklärt haben. Mit der Fachgruppenzugehörigkeit sind für GI-Mitglieder derzeit keine zusätzlichen Kosten verbunden. Der Fachgruppe gehören zur Zeit über 500 GI-Mitglieder an.

Wenigstens alle zwei Jahre führt die Fachgruppe (nach Fachgruppenordnung) eine Fachgruppensitzung durch, auf der ein 10-köpfiges Leitungsgremium gewählt wird. Die Sitzungen finden üblicherweise im Rahmen der von der Fachgruppe durchgeführten GI-Fachkonferenz "VIS" statt.

(Nähere Informationen zur Struktur der Fachgruppe finden sich in der Fachgruppenordnung; die Papierfassung kann in der GI-Geschäftsstelle angefordert werden.) 

Letzte Änderungen

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© Alexander W. Röhm, Herbert Damker, Dirk Fox, Marit Köhntopp