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"Mehrseitige
Sicherheit" ist ein vom IIG entwickeltes Konzept zur IT-Sicherheit,
das Nutzern die Fähigkeit zur individuellen und sicheren Konfiguration
von Kommunikationsbeziehungen gibt.
Gefördert durch: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Kooperation mit Hochschulen an folgenden Orten: Aachen, Berlin, Cottbus, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Gelsenkirchen, Giessen, München, Rostock, Saarbrücken, Ulm, sowie DFKI und GMD. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat der Abteilung Telematik die Sprecherrolle des neuen DFG-Schwerpunktprogramms "Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik" übertragen. 15 deutsche Hochschulen forschen gemeinsam an dem systematischen Entwurf eines mehrseitig sicheren Gesamtsystems, das sowohl erheblich verbesserte Sicherheitsmechanismen beinhaltet, als auch deren Zweckmässigkeit und Korrektheit sowohl auf der Komponentenebene und auf der Systemebene untersucht. Aufbauend auf bestehenden Schutzzieldefinitionen wird das Konzept der "Mehrseitigen Sicherheit" anhand von drei Bereichen realisiert: 1 : Sichere Mechanismen
und Bausteine in der Kommunikationstechnik;
Beginn: 2000 Der Schutz der Privatsphäre und
die eindeutige Zurechenbarkeit der Kommunikationspartner werden entscheidende
Faktoren für die Akzeptanz des Electronic Commerce sein.
![]() Mehrseitige Sicherheit mit Intelligenten Netzen Beginn: 1999 Im Projekt "Mehrseitige
Sicherheit mit Intelligenten Netzen (IN MuSe)" wird der Frage
nachgegangen, wie eine Sicherheitsarchitektur mit Mechanismen zur Umsetzung
von Schutzzielen aussehen muss und welche Erweiterungen zu den Standards
des Intelligenten Netzes (IN) dazu notwendig sind. Die aktuelle Architektur
der IN ist historisch gewachsen und berücksichtigt Sicherheit nur unter
dem Aspekt der Hochverfügbarkeit, was für Electronic Commerce nicht
ausreicht.
Im Verbundprojekt "Virtuelle Hochschule Oberrhein (VIROR)" der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe und Mannheim wird gemeinsam ein multimediales Studienangebot aufgebaut, auf das über das Internet zugegriffen werden kann.
DigSig (Vertrauenswürdige Infrastruktur
mit digitalen Signaturen) Zur Schaffung von Vertrauensinfrastrukturen wird die Nachhaltigkeit von digitalen Signaturen in offenen Systemen (IBM) erforscht und parallel dazu die Nutzbarkeit von Public Key Infrastrukturen (PKI) innerhalb von Organisationen (Deutsche Bank) erprobt.
Lehrbausteine IT-Sicherheit Mit der an der Universität Freiburg entwickelten Software "Authoring on the fly" werden multimediale Bausteine zu Grundthemen der IT-Sicherheit erstellt. In diesem Rahmen wurde von der Abteilung Telematik ein Mix-Demonstrator entwickelt. Studierende können damit das Mix-Konzept, ein wichtiges Konzept zur Anonymisierung und Unbeobachtbarkeit, erlernen. Der Demonstrator und die Lehrbausteine sind im Internet zugänglich.
Siehe auch: Abgeschlossene Projekt zu Sicherheit in der Kommunikationstechnik |