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Mehrseitige Sicherheit

"Mehrseitige Sicherheit" ist ein vom IIG entwickeltes Konzept zur IT-Sicherheit, das durch vier Eigenschaften charakterisiert ist:

1. Individuelle Sicherheitsinteressen bestehen.
2. Diese Sicherheitsinteressen müssen individuell formulierbar sein.
3. Konflikte müssen erkennbar und verhandelbar sein.
4. Die ausgehandelten Sicherheitsinteressen müssen durchsetzbar sein.

"Mehrseitige Sicherheit" gibt den Nutzern die Fähigkeit zur individuellen und sicheren Konfiguration von Kommunikationsbeziehungen.
Anders als in Sicherheitsansätzen, die auf Hersteller und Betreiber von Kommunikationstechniken zentriert sind, bezieht das Konzept der "Mehrseitigen Sicherheit" gerade auch die "Endbenutzer" mit ihren Bedürfnissen nach Privatheit und Einschätzbarkeit der IT-Sicherheit mit ein.

Zu diesem Forschungsbereich werden von der Abteilung Telematik aus eigene Arbeiten durchgeführt, aber auch institutionen- und disziplinübergreifende Projektverbünde initiiert. So lagen Leitung und Koordination des Kolleg "Sicherheit in der Kommunikationstechnik" der gemeinnützigen Gottlieb Daimler- und Karl Benz-Stiftung (1993-1999) in Freiburg, ebenso wie gegenwärtig des DFG-Schwerpunktprogramms "Sicherheit in der Informations- und Kommunikationstechnik" (seit Ende 1999).

 


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